
NOx-Sensoren – Ausfalluhrsache und Diagnose
NOx-Sensoren sind essenzielle Bauteile moderner Abgasanlagen und spielen eine entscheidende Rolle bei der Einhaltung gesetzlicher Emissionsgrenzwerte. Sie überwachen den Stickoxidgehalt im Abgas und steuern die AdBlue®-Dosierung im SCR-System. Doch hohe thermische Belastungen, Verunreinigungen und Systemfehler können zu Ausfällen führen. Erfahren Sie hier, welche Ursachen hinter defekten NOx-Sensoren stecken, wie eine zuverlässige Fehlerdiagnose erfolgt und worauf beim Austausch zu achten ist.
Warum gehen NOx-Sensoren kaputt?
Die Lebensdauer von NOx-Sensoren wird durch hohe Temperaturen im Abgasstrang sowie ungünstige Betriebsbedingungen begrenzt. Häufige Ausfallursachen sind:

Ein ausgefallener NOx-Sensor führt häufig zum Aufleuchten der OBD-Lampen, zur Deaktivierung der AdBlue®-Dosierung und kann den Motor in ein Notlaufprogramm versetzen.
Fehlerdiagnose
Für eine zuverlässige NOx-Sensor Diagnose sollten folgende Schritte beachtet werden:
Beim Austausch und Einbau von NOx-Sensoren ist sorgfältiges Vorgehen entscheidend. Vor der Montage sollte der Sensor stets optisch geprüft werden, um Transportschäden oder Verschmutzungen auszuschließen. Ebenso ist die korrekte Teileidentifikation wichtig, da Fahrzeuge häufig mit einem vorderen und einem hinteren NOx-Sensor ausgestattet sind. Eine aktuelle Fahrzeugsoftware kann zudem Erkennungs- und Kommunikationsprobleme vermeiden. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass der Sensor an der vorgesehenen Position im Abgasstrang montiert und – sofern erforderlich – im Steuergerät angelernt wird.
Ein einwandfrei funktionierender NOx-Sensor ist wesentlich für eine effiziente Abgasreinigung, eine präzise AdBlue®-Dosierung im SCR-System sowie für eine störungsfreie OBD-Überwachung. Damit leistet er einen direkten Beitrag zur Einhaltung gesetzlicher Emissionsvorgaben und zur zuverlässigen Fahrzeugleistung.

